CDs mit der Lupe betrachtet

Gleich ob Musik- oder Daten-CDs, sie stammen aus demselben Preßwerk. Dort werden in die dünne, reflektierende, aluminiumbeschichtete Oberfläche kleine Vertiefungen (Pits) eingepreßt. Beim Lesevorgang tastet das Laufwerk die Oberfläche mit einem Lichtstrahl (Laser) ab.
Da Oberfläche und Pits das Licht unterschiedlich reflektieren, kann das Laufwerk beide unterscheiden und dies als binäre Information (digitale Null oder Eins) verarbeiten.
Bei einer beschreibbaren CD-R (CD-Recordable) besteht die Beschichtung aus einem organischen Stoff, der auf einer glatten, reflektierenden Oberfläche aufgetragen ist. Der CD-Schreiber brennt mittels Laser Löcher in die Beschichtung, daher auch der Begriff CD-Brenner. Die eingebrannten Stellen verändern die Reflexion des Laserstrahls, was herkömmliche CD-ROM-Drives als binäre Information interpretieren. Die Oberfläche der CD-R läßt sich allerdings nur einmal verändern, überschreiben ist nicht möglich. Hinzu kommt, daß dieser Vorgang die Oberflächenstruktur schwächt.

 

 

CD kleinHätten Sie`s gewußt?

Kaum zu glauben aber wahr: Die Länge der spiralförmigen Spur einerCD beträgt etwa 6,4 km.
Würde man eine CD und ihre Spuren maßstäblich
von 12cm auf 120 Meter Durchmesser vergrößern, wären die Spuren trotzdem nur etwa 0,5mm breit.

CD-Abmessungen

Schematische Darstellung eines Lesevorgangs:

Der Laser tastet die CD ab

 

Sektoraufteilung CD Mode1
Mode 1: 60 Min (601 Mbyte)

Sektoraufteilung CD-ROM Mode2

 

 


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