
Die Produktion der CD beginnt mit der Herstellung des Glasmasters. Hier wird die Information vom Premaster, beispielsweise einer CD-R, einem U-Matic- oder Exabyte-Band oder DLT-Tape, ausgelesen. Eine Fotoschicht, welche sich auf einer Glasscheibe befindet wird mit einem Laserstrahl belichtet. Nach der fotografischen Entwicklung werden die belichteten Stellen ausgewaschen. Darauf folgend werden duch Galvanikprozesse Metallfolien von dieser Glasscheibe gezogen, aus denen letztendlich die Matrizen (die Spritzgußformen) entstehen. Dieser sogenannte Stamper dient für alle Pressungen als Vorlage (Matritze).
Die Produktion des Glasmasters und der Preßmatrizen erfordern Reinraumbedingungen, erfolgen mit einem Höchstmaß an Genauigkeit und unterliegen ständiger Kontrolle.
Die CD-Produktion ist ein Spritzgießvorgang, dem sich ein Metallisierungsprozeß (Sputteringprozeß mit Aluminium oder Kupfer) und die Schutzlackierung anschließen:
Der Stamper ist Eigentum des Kunden und wird, falls nicht anders gewünscht, automatisch im Preßwerk gelagert, damit die Herstellungszeit einer eventuellen Nachpressung verkürzt wird.
Durch die vollautomatisierte Herstellung der CDs treten geringfügige Mengenabweichungen von ca. 5% auf, die in Rechnung gestellt bzw. gutgeschrieben werden.
Die Druckfilme dienen der Druckerei als Vorlage zum Druck. Der Siebdruckfilm wird zum Druck auf der CD selbst verwendet. Der Offsetfilm dient zum Druck auf Papier. Je ein Film wird für jede Grundfarbe schwarz, cyan, magenta und gelb (Euroskala) benötigt. Möglich sind auch die Farbsysteme HKS K oder Pantone C.